Unser "Bello" hat Angst beim Autofahren..

Ja, das gibts sehr oft! Immer wieder kommen verzweifelte AutofahrerInnen in meine Tierpraxis - weil sie z.B: mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht so gut wohnlich erreichbar sind und ein Auto daher wirklich notwendig ist, oder weil es sich um eine kinderreiche Familie handelt - es gibt viele verschiedene Gründe... und "BELLO" ist weder "bequem" noch "feige" - sondern es kann verschiedenste Ursachen haben.

 

Das häufigste Problem ist nicht eine Verhaltensstörung - sondern einfach eine "schlechte Erfahrung" in der Vergangenheit, wenn der Hund z.B: als Welpe eingepfercht wurde - wie dies oft bei den Osthunden der Fall ist. Dann verbindet er mit "Autofahren" immer etwas "Negatives" ups, da bekam ich kaum Luft zum Atmen, da war es heiss oder ich bekam fast nichts zu trinken - und zu fressen.....

 

Es kann sich aber auch - lt. meiner tierärztlichen Partnerin aus der Tiergartenordination Schönbrunn Dr. Hanna Vielgrader - um die Kinetose (Reisekrankheit) handeln; die Hunde fangen mit heftigen Speicheln an , was bis zum Erbrechen führen kann. In diesem Fall ist von einer Autofahrt DRINGEND abzuraten!!!!!!

 

Bei "schlechten Erfahrungen" hilft z.B: die Bachblüte "Star of Bethlehem" (in der Apotheke erhältlich) die panische Tierseele zu beruhigen. Auch eine CD mit Mozarts "Konzert für Flöte und Harfe" während der Autofahrt beruhigt "Bello". Und wichtig, auch eine ruhige Autofahrweise - ruckartiges Fahren - ist z.B: für alte Hunde schmerzhaft, wenn bereits Athrosen vorliegen. In jedem Fall ist viel GEFÜHL notwendig, um "Bello" richtig zu verstehen. Ein klärendes Gespräch mit dem Tierarzt oder ein paar Tipps vom Hundeflüsterer und sanfte Handauflegungen wirken immer!

Terminvereinbarung bitte per email: reinhard.mut@aon.at

 

EXLUSIV-AKTION für ÖAMTCclubmitglieder:

Jeden 1. Dienstag im Monat gibts auch von 16.00h-17.00h eine kostenlose Telefon-Frage-Stunde: 0650/319-07-07. Nächster Termin ist: DI 7. Februar 2017 / 16.00h-17.00h.